Eine über einen gefälschten Marktplatzeintrag übertragene Sammlung
Ein Mandant listete eine wertvolle Sammlung auf einem legitimen Marktplatz zum Verkauf und erhielt eine Direktnachricht, die sich als Marktplatz-Support ausgab und eine Verifizierungssignatur anforderte, die stattdessen die Übertragung der gesamten Sammlung autorisierte.
Die Situation
Ein Mandant listete eine wertvolle Sammlung auf einem legitimen Marktplatz zum Verkauf und erhielt eine Direktnachricht, die sich als Marktplatz-Support ausgab und eine Verifizierungssignatur anforderte, die stattdessen die Übertragung der gesamten Sammlung autorisierte.
Die Herausforderung
Non-Fungible-Token-Übertragungen verhalten sich anders als gewöhnliche Token-Übertragungen, und mehrere Stücke waren bereits an Dritte weiterverkauft worden, als der Mandant den Verlust entdeckte.
Die Ermittlung
Wir verfolgten die Übertragungshistorie jedes einzelnen Stücks von der betrügerischen Signatur über anschließende Marktplatzverkäufe bis zu seinem aktuellen Inhaber.
Erkenntnisse
Die Sammlung wurde innerhalb weniger Stunden aufgeteilt und über zwei Marktplätze weiterverkauft, wobei die Verkaufserlöse in Ether umgewandelt und in einer einzigen Wallet zusammengeführt wurden.
Ergebnis
Eine vollständige, stückweise Übertragungshistorie wurde für den Anwalt des Mandanten dokumentiert, einschließlich des aktuellen Inhabers jedes Stücks und der Wallet, die die Verkaufserlöse erhielt.
Erkenntnisse für die Praxis
Ein legitimer Marktplatz-Support wird niemals eine Wallet-Signatur per Direktnachricht anfordern. Diese Anfrage selbst ist das deutlichste Anzeichen eines laufenden Betrugs.
Wallet des Mandanten
Ursprünglicher Inhaber vor der betrügerischen Signatur.
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