Nicht autorisierte Überweisung von einer Unternehmens-Treasury-Wallet
Ein ausscheidender Mitarbeiter mit vorheriger Zeichnungsberechtigung für eine Multisig-Treasury-Wallet des Unternehmens veranlasste kurz vor Abschluss seines Ausscheidens eine Überweisung eines erheblichen Bestands.
Die Situation
Ein ausscheidender Mitarbeiter mit vorheriger Zeichnungsberechtigung für eine Multisig-Treasury-Wallet des Unternehmens veranlasste kurz vor Abschluss seines Ausscheidens eine Überweisung eines erheblichen Bestands.
Die Herausforderung
Da die Person über einen legitimen historischen Zugriff verfügte, erforderte die Unterscheidung zwischen einer autorisierten, aber nicht offengelegten Überweisung und regelrechtem Diebstahl eine Überprüfung der internen Autorisierungsunterlagen zusammen mit den Blockchain-Daten.
Die Ermittlung
Wir rekonstruierten die vollständige Signaturhistorie der Multisig-Wallet und verglichen die umstrittene Transaktion mit der erklärten Freigaberichtlinie des Unternehmens.
Erkenntnisse
Die Transaktion trug nur eine der beiden nach Unternehmensrichtlinie erforderlichen Signaturen, und die empfangende Wallet hatte keine vorherige Verbindung zu einem bekannten Lieferanten oder Unternehmenszweck.
Ergebnis
Die Erkenntnisse wurden dem Anwalt des Unternehmens übergeben, um eine interne Untersuchung und einen möglichen zivilrechtlichen Anspruch gegen den früheren Mitarbeiter zu unterstützen.
Erkenntnisse für die Praxis
Multisig-Wallets verringern das Risiko, beseitigen es aber nicht vollständig. Die Überprüfung der Zeichnerlisten unmittelbar bei jeder Personalveränderung ist eine notwendige betriebliche Gewohnheit.
Treasury-Multisig
Unternehmens-Wallet, die der umstrittenen Überweisung zugrunde liegt.
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