Ein betrügerischer Liquiditätspool-Vertrag
Ein Mandant zahlte Stablecoins in einen in sozialen Medien beworbenen Yield-Farming-Vertrag ein. Der Vertrag wurde kurz nachdem die Einzahlungen einen bestimmten Schwellenwert erreicht hatten, von seinem Deployer geleert.
Die Situation
Ein Mandant zahlte Stablecoins in einen in sozialen Medien beworbenen Yield-Farming-Vertrag ein. Der Vertrag wurde kurz nachdem die Einzahlungen einen bestimmten Schwellenwert erreicht hatten, von seinem Deployer geleert.
Die Herausforderung
Der Vertrag war nicht auditiert und nutzte ein Muster, das seine zugrunde liegende Logik verschleierte, wodurch sich die Absicht nur schwer bestätigen ließ, ohne die breitere Aktivität des Deployer-Wallets zu analysieren.
Die Ermittlung
Wir analysierten die Deployment-Historie und vorherigen Transaktionen des Vertrags sowie die Aktivität des Deployer-Wallets über andere ähnliche Verträge hinweg.
Erkenntnisse
Dasselbe Deployer-Wallet hatte in den vorangegangenen Monaten drei ähnliche Verträge gestartet, die jeweils kurz nach Erreichen eines Einzahlungsschwellenwerts geleert wurden, ein wiederholbares Muster statt eines Einzelfalls.
Ergebnis
Erkenntnisse zur Identifizierung des Deployer-Wallet-Clusters wurden in einer strukturierten Fallakte für den Rechtsbeistand des Mandanten zusammengestellt und einem Community-Tracker für Blockchain-Sicherheit gemeldet.
Erkenntnisse für die Praxis
Die Deployment-Historie eines Vertrags ist oft ebenso aufschlussreich wie die Transaktion, die den Verlust verursachte. Ein wiederholtes Muster über mehrere Verträge hinweg ist ein starkes Indiz für Vorsatz.
Einzahlung des Mandanten
Einzahlung in den beworbenen Liquiditätspool.
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